Onkologische Reha in Zeiten von Corona

Wir machen Ihren Aufenthalt so sicher wie möglich–
Unsere Maßnahmen zur Reduzierung des Infektionsrisikos in unseren Kliniken

 

Die Corona-Pandemie hat sich mittlerweile über die ganze Welt ausgebreitet und dabei das Leben vieler Menschen auf den Kopf gestellt. Auch wir in den Hamm-Kliniken haben uns mit zunehmender Ausbreitung des Virus immer wieder an die aktuellen Gegebenheiten und an die Erlasse der Bundes- und Landesregierungen angepasst und waren den neuesten Hygieneschutzregeln häufig sogar einen Schritt voraus.

Unser oberstes Ziel ist es, Ihre und unsere Gesundheit durch die Reduzierung eines Infektionsrisikos in unseren Kliniken zu schützen und gleichzeitig eine erfolgreiche Reha für unsere Patienten zu gewährleisten.

Denn trotz Corona sind wir uns sicher, dass ein Rehabilitationsaufenthalt nach einer onkologischen Erkrankung eine sinnvolle und zielführende Maßnahme ist, um nach der Akuttherapie physisch und psychisch wieder zu Kräften zu kommen und mit neuer Lebensqualität zurück in den Alltag zu finden.

Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir eine Vielzahl vorbeugender Maßnahmen umgesetzt und dabei trotzdem immer eine möglichst hohe Behandlungs- und Betreuungsqualität im Auge gehabt. Hygiene- und Abstandsregelungen sind hierbei genauso wichtig wie Wissenstransfer und transparente Kommunikation.

Hygieneregelungen

Wir betreiben seit Jahren ein professionelles Hygienemanagement und werden hierbei von erfahrenen Fachärzten für Hygiene beraten. Eine ausreichende Bevorratung geeigneter Händedesinfektionsmittel zählt in unseren Kliniken nicht erst mit Bekanntwerden des Corona-Virus zur Selbstverständlichkeit. Allerdings haben wir mit Ausbrechen der Krankheit zusätzliche Desinfektionsmittelspender an allen Eingängen zur Klinik postiert.

Wir sind nicht unhöflich, wir sind umsichtig. Wir verzichten auf das Händeschütteln und schenken Ihnen ein Lächeln („No Hands-Initiative“). Bei Therapien und Untersuchungen, die körperliche Nähe erfordern, tragen unsere Mitarbeiter einen zertifizierten FFP2-Mund-Nasenschutz und gegebenenfalls weitere Schutzausrüstung, um das Ansteckungsrisiko zu verringern.

Abstandsregelungen

Achten Sie selbst stets darauf, nach Möglichkeit mindestens 1,5 - 2 Meter Abstand zu anderen Menschen einzuhalten. Um diese Maßnahme zu erleichtern, haben wir in unseren Kliniken einige Vorkehrungen getroffen. Vor allem die Speisesäle und Vortragsräume wurden an die bestehenden Abstandsregelungen angepasst. Orte, an denen sich normalerweise viele Personen auf engem Raum aufhalten, wurden mit Abstandsmarkierungen auf dem Boden versehen (ähnlich wie derzeit in Supermärkten). Diese befinden Sie z.B. im Speisesaal am Buffet, an der Rezeption oder in anderen Warte- und Aufenthaltsbereichen vor Therapieräumlichkeiten.

Darüber hinaus ist zu erwähnen, dass durch die mediale Präsenz der letzten Wochen zu diesem Thema, die allgemeine Bereitschaft zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln und die Aufmerksamkeit auf andere, den Regeln Folge zu leisten stark gestiegen ist. Abstand halten ruft nicht mehr Unbehagen hervor, es ist eine Selbstverständlichkeit und Teil eines respektvollen und fürsorglichen Miteinanders.

Anpassung des Therapieangebots

Trotz der zuvor aufgeführten Maßnahmen soll Ihre Rehabilitation in gewohnt hohem Standard und ohne Einbußen in Behandlungs- und Betreuungsqualität durchgeführt werden. Daher haben wir trotz der viel geringeren Belegung keinen unserer Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. So können wir auch einen deutlich höheren Aufwand bei der Betreuung unserer Patienten meistern.

Um das zu gewährleisten, haben wir unser Therapieangebot an die aktuellen Gegebenheiten angepasst:

  • Wir führen mehr Einzeltherapien durch
  • Die Gruppengröße von Gruppentherapien wurde stark reduziert
  • Vorträge werden mehrfach gehalten, um auch hier kleine Zuhörergruppen zu garantieren

Zutrittsbeschränkungen zur Klinik schaffen Sicherheit

Der Zutritt zu unseren Kliniken ist nur für Patienten und Mitarbeiter gestattet. Es herrscht ein striktes Besuchsverbot, das durch die Behörden angeordnet und kontrolliert wird. Ein Besuch durch Angehörige oder Freunde in der Klinik ist daher nicht gestattet. Nur in Ausnahmefällen kann ein Besuch durch den Chefarzt genehmigt werden. Ist ein Besuch aus Ihrer Sicht dringend erforderlich, vereinbaren Sie bitte über die Pflege einen Termin beim Chefarzt.

Wir wissen natürlich, dass eine Reha ohne Besuch und mit eingeschränkten Kontaktmöglichkeiten schwierig ist. Deshalb bieten wir Ihnen für die gesamte Dauer des Aufenthalts eine kostenlose Telefon- und Internet-Flatrate an, mit der Sie im ständigen Kontakt zu Ihren Liebsten bleiben können.

Screening Verfahren zur Risikoreduktion

Um das Risiko der Aufnahme eines Patienten mit einer Corona-Infektion zu reduzieren, wird jeder Patient im Vorfeld einem Screening-Verfahren unterzogen. Vor der Aufnahme erhalten alle Patienten zunächst einen Fragebogen zu Corona-Symptomen, unmittelbar nach Anreise wird außerdem ein Screening anhand einer Checkliste sowie eine Temperaturkontrolle durch unseren Pflegedienst durchgeführt.

Transparenz und Wissensaufbau

Unsere Mitarbeiter werden zum Thema Hygiene fortlaufend intensiv geschult. Alle Ärzte und die Mitarbeiter der Pflege sind darüber hinaus medizinisch zum Thema Corona-Virus fortgebildet und auf dem aktuellen Stand.

Und auch alle neu aufgenommenen Patienten werden durch einen Vortrag der ärztlichen Leitung über den Corona-Virus und die präventiven Hygienemaßnahmen informiert und bekommen zu den gleichen Themen ein Informationsschreiben von der Pflege ausgehändigt.

Und zum Schluss…

Sollte es trotz aller Präventionsmaßnahmen zu einem Verdacht auf eine Corona-Infektion kommen, handeln wir nach der Orientierungshilfe des Robert-Koch-Institutes. Der Patient/die Patientin erhält einen Mund-Nasen-Schutz und wird umgehend isoliert. Den begründeten Verdacht melden wir unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt, welches dann über die weiteren Maßnahmen entscheidet.

Falls Sie Unsicherheiten hegen oder Fragen zu Ihrem Reha-Aufenthalt haben, können Sie uns im Vorfeld sehr gerne telefonisch oder per Mail kontaktieren. Wir sind in dieser besonderen Zeit für Sie da und möchten Sie in Ihrer persönlichen Situation einer onkologischen Erkrankung trotz der Corona Krise unterstützen.

Wir helfen Ihnen dabei, durch die Linderung von Funktionseinschränkungen nach der Krebstherapie neue Lebensqualität zu erlangen und sorgen mit unseren Schutzmaßnahmen dafür, dass Sie sich dabei sicher fühlen und sich sorgenfrei um Ihre Genesung kümmern können.

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