Ihre und unsere Gesundheit sind uns wichtig.

Unsere Maßnahmen zur Corona-Epidemie

 

Aktueller Stand: 03.04.2020

  • In der Klinik Park-Therme haben nun die ersten Verlegungen aus umliegenden Akutkrankenhäusern stattgefunden. Die Klinik fungiert nun als Entlastungskrankenhaus für nicht-coronainfizierte Akutpatienten. Die onkologischen AHB-Patienten werden selbstverständlich standardgemäß weiter betreut. (Mehr hierzu finden Sie unter der Rubrik Aktuelles)
  • Die Klinik Nordfriesland wurde vom Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein ebenfalls in die Liste der 13 Entlastungskrankenhäuser des Landes aufgenommen. Das bedeutet, dass im Falle einer Überbelastung in den Kliniken nicht-corona-infizierte Patienten von dort in unsere Rehabilitationsklinik verlegt werden und hier ihre benötigte Versorgung erhalten. Wir sind bereit uns dieser Verantwortung zu stellen und damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von Patienten und zur Entlastung der Krankenhäuser zu leisten. Für den Reha-Betrieb bedeutet dies, dass in der Klinik Nordfriesland ab sofort nur noch onkologische AHB-Patienten aufgenommen werden, die direkt vom Krankenhaus (vorrangig aus Schleswig-Holstein oder Hamburg) in unsere Klinik verlegt werden (ohne vorher ins häusliche Umfeld zu gelangen).
  • Ab sofort dürfen in allen vier Hamm-Kliniken vorübergehend nur noch AHB Patienten (Anschlussrehabilitation nach Beendigung der Akuttherapie) aufgenommen werden. Diese Regelung gilt für alle Kostenträger, auch für Privatpatienten. Wir informieren Sie umgehend auf unserer Homepage, sobald die Aufnahme von Rehabilitationspatienten wieder möglich ist. Wenn eine Aufnahme bei uns bereits terminiert ist, sagen wir Ihnen selbstverständlich rechtzeitig ab.

Der Corona-Virus breitete sich ursprünglich von Asien über Europa aus und hat mittlerweile auch Deutschland eingenommen. Selbstverständlich befassen wir uns in den Hamm-Kliniken mit der Thematik, um Ihre und unsere Gesundheit zu schützen und einen Infektionsfall in unseren Kliniken zu vermeiden.

Hierzu führen wir eine Reihe präventiver Maßnahmen durch, die das Risiko einer Ansteckung in unserem Haus auf ein Minimum reduzieren sollen. Hygiene, Wissenstransfer und Kommunikation spielen hier eine tragende Rolle.

Hygiene ist das A und O

Wir betreiben seit Jahren ein professionelles Hygienemanagement und werden hierbei von erfahrenen Fachärzten für Hygiene beraten. Eine ausreichende Bevorratung geeigneter Händedesinfektion zählt in unseren Kliniken nicht erst mit Bekanntwerden des Corona-Virus zur Selbstverständlichkeit. Allerdings haben wir mit Ausbrechen der Krankheit zusätzliche Desinfektionsspender an allen Eingängen zur Klinik postiert.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen helfen sowohl vor der Ansteckung mit Grippeviren als auch vor dem Corona-Virus:

  • Häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife
  • “Korrektes” Husten/Niesen mit einem Taschentuch vor Mund und Nase und danach Entsorgung im Abfalleimer ODER Husten/Niesen in den oberen Teil des Ärmels (um ständig eingesetzte Handflächen nicht zu benetzen)
  • Hygienische Händedesinfektion: vor dem Betreten der Klinik, nach dem Toilettenbesuch und vor dem Essen
  • Nach Möglichkeit mindestens 1–2 Meter Abstand zu hustenden und/oder niesenden Menschen halten
  • Wir sind nicht unhöflich, wir sind umsichtig. Wir verzichten auf das Händeschütteln und schenken Ihnen ein Lächeln.(„No Hands-Initiative“)

Besucher und Begleitpersonen

Der Zutritt zu unseren Kliniken ist nur für Patienten und Mitarbeiter gestattet. Dies ist nun auch behördlich angeordnet. Ein Besuch durch Angehörige oder Freunde in der Klinik ist daher nicht gestattet. Nur in Ausnahmefällen kann ein Besuch durch den Chefarzt genehmigt werden. Ist ein Besuch aus Ihrer Sicht dringend erforderlich, vereinbaren Sie bitte über die Pflege einen Termin beim Chefarzt.

Unter den Begriff der Begleitpersonen sind diejenigen Personen zu verstehen, die mit unseren Patienten über den gesamten Zeitraum der Rehabilitationsmaßnahme in der Klinik aufgenommen werden. Eine solche Begleitung kann medizinisch oder anderweitig begründbar sein und ist bis auf weiteres zulässig.

Genau wie die Patienten selbst, werden auch Begleitpersonen dem Screening-Verfahren vor Ort unterzogen und müssen sich bei Anreise direkt an der Rezeption melden.

Bei Fragen können Sie uns gerne auch telefonisch über folgende Rufnummern kontaktieren:

  • Klinik Bellevue: 06056 72-0
  • Klinik Nahetal: 0671 375-0
  • Klinik Nordfriesland: 04863 401-0
  • Klinik Park-Therme: 07632 71-0

Screening Verfahren zur Risikoreduktion

Um das Risiko der Aufnahme eines Patienten mit einer Corona-Infektion zu reduzieren, haben wir außerdem ein Screening-Verfahren eingeführt. Vor der Aufnahme erhalten alle Patienten zunächst einen Fragebogen zu Corona-Symptomen, bei der Aufnahme wird außerdem eine Befragung des Patienten anhand einer Checkliste sowie eine Temperaturkontrolle durchgeführt.

Screening Selbsttest 

Bei mindestens einer mit „Ja“ beantworteten Frage sollten Sie sich zwingend vor Anreise telefonisch bei uns melden, damit medizinisch beurteilt werden kann ob eine Anreise erfolgen kann.

  • Hatten Sie in den letzten Tagen Fieber?
  • Leiden Sie unter akutem Husten?
  • Haben Sie eine in den letzten 48 Stunden neu aufgetretene Luftnot ohne vorherige körperlicher Belastung?
  • Waren Sie in den letzten drei Wochen im Ausland?
  • Hatten Sie in den letzten drei Wochen Kontakt zu Personen aus den genannten Regionen?
  • Hatten Sie in den letzten drei Wochen Kontakt zu Personen mit einem nachgewiesenen Corona-Virus Infekt?

Information und Wissensaufbau

Unsere Mitarbeiter sind zum Thema Hygiene intensiv geschult. Alle Ärzte und die Mitarbeiter der Pflege sind darüber hinaus medizinisch zum Thema Corona-Virus fortgebildet und auf dem aktuellen Stand.

Und auch alle neu aufgenommenen Patienten werden durch einen Vortrag der ärztlichen Leitung über den Corona-Virus und die präventiven Hygienemaßnahmen informiert und bekommen zu den gleichen Themen ein Informationsschreiben von der Pflege ausgehändigt.

 


Sollte es trotz aller Präventionsmaßnahmen zu einem Verdacht auf eine Corona-Infektion kommen, handeln wir nach der Orientierungshilfe des Robert-Koch-Institutes. Der Patient/die Patientin erhält Mund-Nasen-Schutz und wird umgehend isoliert. Den begründeten Verdacht melden wir unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt, welches dann über die weiteren Maßnahmen entscheidet.

Zertifiziertes QM-System DIN EN ISO 9001:2008Qualitätspreis Schleswig-HolsteinExzellente Qualität in der RehabilitationManagementanforderungen der BGW zum ArbeitsschutzQualitätspreis des Förderkreises Qualitätssicherung im Gesundheitswesen in Schleswig-Holstein e.V.