Infektionsschutzmaßnahmen in unseren Kliniken

Unser oberstes Ziel ist es, Ihre und unsere Gesundheit durch die Reduzierung eines Infektionsrisikos in unseren Kliniken zu schützen und gleichzeitig eine erfolgreiche Reha für unsere Patienten zu gewährleisten.

Denn trotz Corona sind wir uns sicher, dass ein Rehabilitationsaufenthalt nach einer onkologischen Erkrankung eine sinnvolle und zielführende Maßnahme ist, um nach der Akuttherapie physisch und psychisch wieder zu Kräften zu kommen und mit neuer Lebensqualität zurück in den Alltag zu finden.

Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir eine Vielzahl vorbeugender Maßnahmen umgesetzt und dabei trotzdem immer eine möglichst hohe Behandlungs- und Betreuungsqualität im Auge gehabt. Hygiene- und Abstandsregelungen sind hierbei genauso wichtig wie Wissenstransfer und transparente Kommunikation.

Wir betreiben seit Jahren ein professionelles Hygienemanagement und werden hierbei von erfahrenen Fachärzten für Hygiene beraten. Eine ausreichende Bevorratung geeigneter Händedesinfektion zählt in unseren Kliniken nicht erst mit Bekanntwerden des Corona-Virus zur Selbstverständlichkeit. Allerdings haben wir mit Ausbrechen der Krankheit zusätzliche Desinfektionsspender an allen Eingängen zur Klinik postiert. Bei Therapien und Untersuchungen, die körperliche Nähe erfordern, tragen unsere Mitarbeiter einen zertifizierten FFP2-Mund-Nasen-Schutz und gegebenenfalls weitere Schutzausrüstung, um das Ansteckungsrisiko zu verringern.

Außerdem: Wir sind nicht unhöflich, wir sind umsichtig. Wir verzichten auf das Händeschütteln und schenken Ihnen ein Lächeln („No Hands-Initiative“).

Aufnahme und Anreise

Wir tun alles, um die Rehabilitation während der Corona-Pandemie für Sie und Ihre Mitpatienten so sicher wie möglich zu gestalten, insbesondere aufgrunde der wieder stark steigenden Infektionszahlen. Sie als neuanreisender Patient dürfen Ihre Reha-Maßnahme bei uns nur mit einem negativen Corona-Testergebnis (PCR-Test) starten, die Abstrichentnahme darf nicht älter als 48 Stunden sein. Das aktuelle Testergebnis bringen Sie bitte zur Aufnahme in unsere Klinik mit. Wichtig: Der negative PCR-Test ist auch für Geimpfte und Genesene Voraussetzung für die Aufnahme in unsere Klinik. Dies gilt auch für Begleitpersonen.

Da ein negativer Corona-PCR-Test eine Voraussetzung für die Aufnahme in unsere Klinik ist, haben Sie als Patient einen Anspruch auf eine kostenlose Testung, zum Beispiel bei Ihrem Hausarzt (§4 Satz 1 und Abs. 2 der Coronavirus-Testverordnung-TestV). Wir empfehlen dies frühzeitig mit Ihrem Hausarzt abzusprechen. Wenn Sie Ihr PCR-Testergebnis nicht rechtzeitig vor Ihrer Anreise in unsere Klinik erhalten, bitten wir Sie, zusätzlich am Tag vor Ihrer Anreise einen Antigenschnelltest machen zu lassen und sich Ihr PCR-Testergebnis nachsenden zu lassen.

Über die Dauer des Klinikaufenthaltes werden alle Patienten wöchentlich mit einem Corona-Test getestet. Die Art und Häufigkeit der Wiederholungstestungen können sich regional unterscheiden und werden in Abhängigkeit des aktuellen Infektionsgeschehens festgelegt.

Neben allen von uns beeinflussbaren Maßnahmen sind wir aber natürlich vor allem auf Ihre Mithilfe angewiesen. Bitte kontaktieren Sie uns daher unbedingt vor Anreise, wenn Sie in den Tagen vor dem Aufenthalt Fieber, Husten oder typische Erkältungssymptome hatten. Gleiches gilt für den Fall, wenn Sie in den letzten 14 Tagen vor Anreise Kontakt zu Personen hatten, bei denen ein Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion besteht oder diese nachgewiesen wurde. Wir möchten Sie weiterhin eindringlich bitten, bis zum Aufenthalt in unserer Klinik nicht an größeren Feierlichkeiten und Veranstaltungen teilzunehmen.

Aktivitäten außerhalb unserer Klinik

Sie dürfen natürlich unser Klinikgelände verlassen, um beispielsweise Spaziergänge und Ausflüge in der wunderschönen Umgebung zu genießen. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, sich von unseren Essenszeiten (Frühstück, Mittag- und Abendessen) abzumelden, doch im Hinblick auf das aktuelle Infektionsgeschehen und die nachfolgenden Konsequenzen bei einer Infektion raten wir dringlich von Restaurant- und Cafebesuchen ab. Aufgrund der aktuellen gesetzlichen Bestimmungen müssen wir Sie bei einem positiven Schnelltest sofort auf Ihrem Zimmer isolieren und führen in diesem Zusammenhang einen PCR Test durch. Nach unserer Erfahrung wird der positive Schnelltest sehr häufig durch das PCR Ergebnis bestätigt. Dies bedeutet in den allermeisten Fällen leider einen sofortigen Reha Abbruch bzw. eine tagelange Zimmerisolation. Auch alle unmittelbaren Kontaktpersonen werden unabhängig des Impfstatus direkt isoliert und müssen Ihre Reha abbrechen. Besuche Zuhause sind wegen des erhöhten Infektionsrisikos derzeit nicht gestattet.

Schutzmaskenpflicht

Alle Patienten sind verpflichtet, eine medizinische Schutzmaske zu tragen, wenn sie sich im öffentlichen Raum, also außerhalb ihres Patientenzimmers, aufhalten. Wir stellen Ihnen ausreichend medizinischen Mund-Nasen-Schutz für Ihren Aufenthalt zur Verfügung. Auch unsere Mitarbeiter tragen konsequent Schutzmasken, um Sie und andere Mitarbeiter zu schützen. Bitte nehmen Sie vor Ihrer Reha mit uns Kontakt auf, wenn es Ihnen nicht möglich ist, eine Schutzmaske zu tragen.

Abstand von mindestens 1,5 Metern

Achten Sie in jeder Situation innerhalb und außerhalb der Klinik darauf, nach Möglichkeit mindestens 1,5 - 2 Meter Abstand zu anderen Menschen einzuhalten. Um diese Maßnahme zu erleichtern, haben wir in unseren Kliniken einige Vorkehrungen getroffen.

Bei allen Gruppentherapien haben wir die Teilnehmerzahl deutlich reduziert, damit ein ausreichender Abstand möglich ist. Auch die Nutzung unseres Schwimmbades ist unter Einhaltung der Abstandsregelung möglich. Im Speisesaal haben wir die Essenszeiten in zwei Schichten organisiert, um ausreichend Platz zu ermöglichen.

Außerdem tragen unsere Mitarbeiter besonders sichere Schutzmasken (sogenannte FFP2-Masken), sodass auch während Untersuchungen und Einzeltherapien, bei denen ein ausreichender Abstand nicht möglich ist, Patienten und die Mitarbeiter bestmöglich geschützt sind.

Lüften

Eine wichtige Rolle bei der Übertragung des Coronavirus spielen Aerosole, kleine Schwebeteile in der Luft. Lüften ist eine Möglichkeit, die Gefahr einzudämmen. Wir achten auf eine ausreichende Belüftung in Gruppentherapieräumen und im Speisesaal.

Zutrittsbeschränkung zur Klinik

Generell ist der Zutritt in die Klinik ausschließlich Patienten und Mitarbeitern gestattet. Unsere Patienten dürfen demzufolge keine Besuche erhalten. Wir bedauern dies sehr, werden diese Regelung jedoch auch nach den teilweisen Lockerungen durch Behörden beibehalten, um unsere Patienten bestmöglich zu schützen. Ist ein Besuch aus Patientensicht dringend erforderlich, entscheidet der Chefarzt, ob und in welchem Rahmen ein Besuch vertretbar ist.

Bei vorhandener Kapazität ist die Aufnahme von Begleitpersonen im Einzelfall nach Rücksprache mit dem Patientenmanagement und unter Vorweisung des Impfstatus möglich. Der Aufenthalt von Begleitpersonen ist aktuell nur möglich, wenn bei Anreise zusätzlich zur Grundimmunisierung eine Boosterimpfung nachgewiesen werden kann, die vor mindestens 14 Tagen erfolgte. Genau wie die Patienten selbst, werden auch Begleitpersonen dem Screening-Verfahren vor Ort unterzogen und müssen sich bei Anreise direkt an der Rezeption melden.

Unsere Mitarbeiter

Unsere Mitarbeiter sind intensiv zu den Infektionsmaßnahmen geschult und trainiert. Mitarbeiter mit Erkältungssymptomen oder Kontakt zu positiv getesteten Personen bleiben selbstverständlich zuhause.

Und zum Schluss…

Sollte es trotz aller Präventionsmaßnahmen zu einem Verdacht auf eine Corona-Infektion kommen, handeln wir nach der Orientierungshilfe des Robert-Koch-Institutes. Der Patient/die Patientin erhält einen Mund-Nasen-Schutz und wird umgehend isoliert. Den begründeten Verdacht melden wir unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt, welches dann über die weiteren Maßnahmen entscheidet.

Falls Sie Unsicherheiten hegen oder Fragen zu Ihrem Reha-Aufenthalt haben, können Sie uns im Vorfeld sehr gerne telefonisch oder per Mail kontaktieren. Wir sind in dieser besonderen Zeit für Sie da und möchten Sie in Ihrer persönlichen Situation einer onkologischen Erkrankung trotz der Corona Krise unterstützen.

Wir helfen Ihnen dabei, durch die Linderung von Funktionseinschränkungen nach der Krebstherapie neue Lebensqualität zu erlangen und sorgen mit unseren Schutzmaßnahmen dafür, dass Sie sich dabei sicher fühlen und sich sorgenfrei um Ihre Genesung kümmern können.

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