Aus Reha wird Akut


Edit 02.06.2020:
Derzeit befinden sich nur noch vereinzelt Akutpatienen in der Klinik Park-Therme in Badenweiler. In den anderen Hamm-Kliniken sind keine Akutpatieten stationiert.

 

Durch den Ausbruch des SARS-CoV-2 Virus in Deutschland und dem raschen exponentiellen Anstieg an Infizierten wird zunehmend vor der drohenden Überlastung des Gesundheitswesens gewarnt, wodurch nicht alle Patienten ausreichend versorgt werden könnten.

Daher bereiten sich derzeit alle vier Hamm-Kliniken auf die Aufnahme von Akut-Patienten vor, die wahrscheinlich aufgrund der zunehmenden Überlastung der Krankenhäuser durch die wachsende Ausbreitung des Virus aus den Akutkliniken zu uns verlegt werden müssen.

In den Kliniken Park-Therme und Nordfriesland haben die ersten Akut-Aufnahmen bereits stattgefunden. Diese Umorganisation des Betriebs erfordert nicht nur prozessorientierte, sondern auch ausstattungstechnische Veränderungen in den Kliniken:

Es werden ganze Stationen freigeräumt, Pflegebetten aufgestellt und Räume durch Umbauten an die Anforderungen der Versorgung von Akutpatienten angepasst. Freiwillige Helfer aus allen Abteilungen werden geschult und eingesetzt, um die Pflege bei der Patientenversorgung zu unterstützen. Alle Mitarbeiter werden in der sparsamen und richtigen Anwendung von Schutzausrüstung nach den RKI Vorgaben geschult. Nicht zuletzt werden die Dienstpläne vieler Abteilungen angepasst, um auch nachts und am Wochenende die Versorgung der Patienten sicherzustellen.

Doch trotz der vielen Neuerungen bleibt die Stimmung in den Häusern gut. Die Kollegialität und Hilfsbereitschaft unter den Mitarbeitern ist enorm und alle sind bestrebt, jeden Patienten bestmöglich zu versorgen. Alle arbeiten hoch professionell und motiviert, sodass bisher alle Behandlungsprozesse reibungslos ablaufen konnten.

„Wir fühlen uns gut vorbereitet für diese Situation“ sagt Heidrun Ehret, Pflegedienstleitung der Klinik Park-Therme, „zumindest innerhalb des Rahmens unserer zeitlichen und personellen Möglichkeiten. Alle notwendigen Anschaffungen wurden getätigt und wir stehen im kontinuierlichen Austausch mit der Klinikleitung und den anderen Abteilungen und sehen uns dieser neuen Herausforderung gewachsen.“

Aber auch der eigentliche Rehabetrieb für die onkologischen AHB Patienten läuft so gut wie möglich weiter. Häufig treten die Patienten ihren Aufenthalt einige Tage früher an als ursprünglich geplant, sodass die Krankenhäuser weiter entlastet werden. Auch hier funktioniert die Versorgung und Betreuung der Patienten laut der Pflegedienstleitung bisher reibungslos. Auch die Therapien finden weiterhin so planmäßig wie möglich – unter strikter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen – statt.

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