11.08.2021

„Ich fühle mich hier pudelwohl!“

Dr. med. Frank Schlegel ist neuer Chefarzt der Hamm Klinik Bellevue und zieht erstes Resümee nach 4 Wochen in Bad Soden-Salmünster

Seit 05.07.2021 steht die Hamm Klinik Bellevue in Bad Soden-Salmünster unter neuer ärztlicher Leitung. Dr. med. Frank Schlegel übernimmt die Nachfolge des langjährigen Chefarztes Dr. Thomas Meybier, der Anfang des Jahres in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde.

Als Hämatologe und Onkologe sowie Palliativmediziner war Schlegel zuletzt als Leitender Oberarzt in einer Akutklinik in Eschweiler tätig. Nun verlässt er Nordrhein-Westfalen und kehrt zurück nach Hessen, wo er bereits während seiner Facharztausbildung lebte. „Ich mag die Menschen hier. Alle meine ersten Begegnungen – egal ob in der Klinik, im Restaurant oder auf der Straße – waren freundlich und aufgeschlossen. Außerdem gefällt es mir auch landschaftlich sehr gut hier im Spessart. Die Umgebung ist toll!“ Der Vater zweier Töchtern (18 und 21 Jahre) und seine Ehefrau würden sich schon freuen, hier ihr neues Zuhause zu finden und heimisch zu werden.

Doch natürlich hat ihn nicht nur die schöne Umgebung des Main-Kinzig-Kreises zum Wechsel in die Fachklinik für onkologische (Anschluss-)Rehabilitation bewogen. „Reha ist allgemein anspruchsvoller geworden, besonders Anschlussrehabilitation“, so Schlegel. „Man kann in den drei bis vier Wochen wirklich etwas für den Patienten erreichen, ihm helfen und sich die Zeit nehmen, auf seine individuellen Bedürfnisse einzugehen, um seine Lebensqualität nach der Krebserkrankung nachhaltig zu verbessern.“ An den Hamm Kliniken hat ihn besonders der erste Eindruck überzeugt. „Der allgemeine Umgang miteinander hat mich sofort angesprochen, ich habe mich schon im ersten Gespräch wohlgefühlt und war sicher: das könnte passen. Das Gefühl hat sich bis heute bestätigt.“

Schon vor seinem Start Anfang Juli hatte Dr. Schlegel die Hamm Klinik Bellevue bereits mehrfach besucht und war in verschiedene Videokonferenzen zur zukünftigen Ausrichtung involviert. So waren ihm die meisten Gesichter nicht mehr fremd, als er an seinem ersten Tag in modischen Hamm Kliniken Socken und mit den Worten „ich bin jetzt Teil der Familie“ die Belegschaft im Vortragssaal der Sodener Klinik begrüßte.

Seitdem sind bereits vier Wochen vergangen. In dieser Zeit lag die Herausforderung darin, zunächst alle Aspekte eines Rehabilitationsbetriebs kennenzulernen und sich in die neue Aufgabe einzufinden. Die jahrelange Erfahrung mit onkologischen Patienten in der akuten Phase im Krankenhaus ist da natürlich sehr hilfreich. Um sich einen besseren Überblick über das breite Therapieangebot zu verschaffen, nahm er an zahlreichen Anwendungen der Abteilungen Therapie, Ergotherapie, Psychologie oder auch Ernährungsberatung teil. „Die Anwendungsmöglichkeiten hier in der onkologischen Reha sind so vielfältig und zum Teil neu für mich. Mir ist es wichtig zu wissen, was ich verordne. Wie wirkt eine Therapie? Wie fühlt sie sich an? Für wen ist sie geeignet? All das möchte ich selbst erfahren, um einen individuell bestmöglichen Therapieplan für meine Patienten und Patientinnen erstellen zu können.“

Für die nächsten Wochen hat sich Schlegel vorgenommen, in die Details des Rehabetriebes und tiefer in die Prozesse einzutauchen. Langfristig möchte er so seinen Beitrag in der Weiterentwicklung der laut eigenen Aussagen „bereits sehr guten Konzepte“ leisten. Besonders das Heranführen der Mitarbeiter in die zunehmenden Digitalisierungsprozesse ist ihm ein Anliegen. „Ich freue mich auf die Entwicklungsarbeit, im Team neue Konzepte zu erstellen, die Zukunft zu planen und sich gemeinsam kontinuierlich weiterzuentwickeln.“

Im Vergleich zu seiner bisherigen Arbeit genießt er sehr, dass man sich trotz aller medizinischen Herausforderungen mehr Zeit für Gespräche nehmen kann.

„Ich liebe den engen Patientenkontakt hier. Ob während der Visite, nach einem Vortrag oder einfach auf dem Gang, man wird angesprochen und kann manchmal schon mit wenigem Worten helfen oder ein gutes Gefühl geben. Auch das Verhältnis zu den Kollegen ist hier sehr offen und zwanglos. Beim Frühstück oder dem Mittagessen in der Mitarbeiterkantine kommt man mit verschiedenen Abteilungen ins Gespräch, plaudert, lernt voneinander und lacht miteinander.“

Der Kaffee im Mitarbeiterspeisesaal gehört für Dr. Schlegel bereits genauso zu seiner neuen Morgenroutine wie das Checken der Mails. Nach vier Wochen ist er bereits voll angekommen und kann ein erstes Resümee ziehen: „Ich fühle mich hier pudelwohl. Alles, was ich mir erhofft habe, hat sich bestätigt. Man kann die Menschen hier mitnehmen.“

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