28.10.2020

Hamm-Kliniken goes green Update

Was ist ein Jahr nach Wettbewerbsende passiert?

 

Die zahlreichen Ideen, die aus dem Mitarbeiter-Wettbewerb hervorgegangen sind, unterstreichen, dass das Thema Nachhaltigkeit mit höherem Gewicht in unsere Unternehmensstrategie aufgenommen werden sollte. Corona hat die Prioritäten allerdings neu geordnet. In diesem Jahr steht zunächst einmal die Gesundheit von Mitarbeitern und Patienten sowie auch die existentielle Sicherheit des Unternehmens an erster Stelle. Viele geplante Projekte sind daher etwas in den Hintergrund gerückt.

Und dennoch konnte die letzten Monate „auf kleiner Flamme“ daran gearbeitet werden, Ideen aus unserem Hamm-Kliniken goes green Wettbewerb umzusetzen und somit die Prozesse in unseren Häusern nachhaltiger zu gestalten. Ein Jahr nach Ende des Wettbewerbs wollen wir Ihnen eine Übersicht einiger Projekte geben, die durch eine eingereichte Idee angestoßen wurden:

Cafeteria und Speisesaal

  • Trinkbecher unserer Getränkeautomaten wurden von Kunststoffbechern auf sogenannte Eco-Cup-Becher umgestellt, die biologisch abbau- und recycelbar sind.
  • Es werden keine Einwegbecher mehr angeboten. Der Getränkeverkauf in der Cafeteria wurde vollständig auf Glasflaschen umgestellt und es werden keine Einweg-Trinkhalme mehr ausgegeben.
  • Lebensmittel werden häufiger energiesparend im Ofen gedämpft anstatt sie wie üblich in heißem Wasser zu kochen.
  • Es werden keine Produkte auf Basis von Palmfett verwendet.
  • Der Einsatz von Rindfleisch auf dem Speiseplan wurde im Hinblick auf den CO2 Ausstoß reduziert.
  • Plastikverpackungen (z.B. doppelverpacktes Eis) werden, wenn möglich vermieden.
  • Dispenser (Spender) für Marmelade, Butter etc. wurden angeschafft; nach einer Testphase sollen diese in den Klinikalltag integriert werden.
  • Es gibt erste Speiseplan-Versuche, an einzelnen Tagen ausschließlich vegetarische Gerichte anzubieten. Die Resonanz ist sehr gut.

Plastikmüllvermeidung

  • Plastikverpackungen (z.B. im Kreativbereich) werden, wenn möglich als Mülltüten wiederverwendet.
  • Auf Klarsichthüllen um den Patiententerminplan wird verzichtet.
  • Es werden zukünftig nur noch Sicht- und Prospekthüllen aus recyclingfähigem Polypropylen bestellt.
  • Das Laminieren verschiedener Dokumente wurde drastisch reduziert.
  • In der Gestaltungstherapie werden vermehrt Naturprodukte eingesetzt (z.B. Recycling-Garne oder Upcycling-Produkte wie die Verwendung von Stoffresten).

Papiervermeidung

  • Die vorher täglich wechselnden Speisepläne auf den Tischen wurden auf zentral aushängende Wochenpläne umgestellt.
  • Veraltete Zeitschriften Abonnements wurden gekündigt.
  • Gehaltsabrechnungen in Papierform wurden größtenteils abgeschafft. Der Abruf ist nun bequem per Smartphone oder PC möglich.

Digitalisierung

  • Es wird an der Digitalisierung des Patienten-Therapieplans und dessen Integration in die Hamm-Kliniken App gearbeitet.
  • Die Einladungen zu unseren Winter- und Wohlfühlwochen wurden zum Teil bereits per Mail anstatt wie üblich per Post versendet.
  • Urlaubs- und Fortbildungsanträge sowie Abwesenheitszeiten werden nun digital über das Hamm-Kliniken Intranet verwaltet.

Bei der Prüfung und Umsetzung der Maßnahmen arbeiten alle unsere Kliniken jeweils nach ihren eigenen zeitlichen und personellen Möglichkeiten und in ihrem eigenen Tempo. Wichtig ist, dass sich trotz der Krise und der Verschiebung der Prioritäten alle weiterhin Mühe geben, die Ideen des Mitarbeiterwettbewerbs umzusetzen und die Nachhaltigkeit als wichtige Säule unserer Unternehmensstrategie nicht aus den Augen zu verlieren. Wir sind auf dem Weg…

 

Mehr Informationen zu unserem Mitarbeiter-Ideenwettbewerb finden Sie hier.

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