Ergotherapiebereich

„Ergon“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „handeln“, „tätig sein“ oder „arbeiten“. Deshalb wird die Ergotherapie auch als Arbeits- und Beschäftigungstherapie bezeichnet. Sie hilft dem Patienten dabei, Störungen der Bewegung, der Sinnesorgane sowie der geistigen und psychischen Fähigkeiten zu verbessern oder wiederherzustellen.
Nach einer Krebserkrankung sind oftmals die Empfindungsfähigkeit und die Beweglichkeit von Händen und Füßen eingeschränkt. Durch gezieltes Training wirken unsere Ergotherapeuten diesen Krankheitsfolgen entgegen. Zum Einsatz kommen dabei das Training der Grob- und Feinmotorik sowie der Koordination, Sensibilitätstraining sowie Wärme- und Kältetherapie.
Viele Menschen sind nach Krankheit und Therapien wie Chemo- oder Bestrahlungstherapie von Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen betroffen. Dies ist eine normale Reaktion des Körpers auf das unnormale Ereignis Krankheit.
Das Gedächtnis ist eine antrainierte Fähigkeit, die in einer entspannten und stressarmen Haltung am besten nutzbar ist. Sich Dinge zu merken, erfordert Verständnis für sich selbst, Geduld und etwas Freude am Training. Unsere Therapeuten helfen Ihnen dabei mit einem speziellen Hirnleistungstraining. Die neurologischen Fähigkeiten werden durch Computerprogramme oder Funktions- und Logikspiele aktiviert und verbessert.
Wir stellen an Sie mit Absicht hohe Anforderungen. Damit bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich zu verbessern. Gehen Sie entspannt an die Aufgaben heran und Sie werden Ihre Fähigkeiten von alleine Tag für Tag steigern.